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Geschichte der Sozialstation

Kirchliche Sozialstation Grenzach-Wyhlen

Seit vielen Jahrzehnten sorgten in Grenzach-Wyhlen die Krankenpflegevereine der vier Kirchengemeinden dafür, dass Menschen in ihrem häuslichen Umfeld Hilfe und Pflege erfahren.

Mit wachsendem Hilfsbedarf reichte das diakonische Engagement dieser Vereine nicht mehr aus und die Tätigkeit der kirchengemeindlichen Krankenschwestern musste den geänderten Verhältnissen angepasst werden.

Bereits im Jahre 1983 gründeten deshalb alle Kirchengemeinden von Grenzach und Wyhlen die 'Kirchliche Sozialstation für ambulante Pflegedienste', die von unserer Kirchengemeinde geführt wurde, die anderen Kirchengemeinden hatten sich als Kooperationspartner angeschlossen. Auf Dauer war aber auch diese Organisationsform nicht geeignet und deshalb wurde am 2.12.1996 der Verein 'Kirchliche Sozialstation Grenzach - Wyhlen e.V.' gegründet. In diesem Verein arbeiten alle Kirchengemeinden von Grenzach - Wyhlen zum Wohl der gesamten Bürgerschaft zusammen.

Die Schwestern und Pfleger garantieren durch Ihre Arbeit nicht nur eine pflegerische 'Grundversorgung'. Durch ihre Tätigkeit geben sie auch Zuwendung und menschliche Begegnungen weiter und erbringen somit wichtige, seelsorgerliche Dienste.

Neue Gliederung der Kirchlichen Sozialstation ab 01. Juli 2009

„Wir sind für Sie da“ , so ist die Aussage der Kirchlichen Sozialstation in ihren Flayers. Sie  versteht sich als Institution, die den Menschen dient. Dabei bietet das kirchliche Werk in ökumenischer Zusammenarbeit  inzwischen seit 27 Jahren in der Sozialstation eine Grundpflege und eine Behandlungspflege. Versucht wird hierbei, die Selbständigkeit der einzelnen Patienten sowie wie möglich zu erhalten und zu fördern.

Auch im hauswirtschaftlichen Bereich werden Hilfe angeboten und ein wichtiger Zweig der Arbeit ist die Dorfhelferin.  Die Kirche muss, so eine Erkenntnis von  Bonhöffer aus dem Jahre 1944, an den weltlichen Aufgaben des menschlichen Gemeinwesens teilnehmen.  So hat sich die Kirchliche Sozialstation aus kleinen Anfängen 1982 zu einem beachtlichen Betrieb mit ca 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt, die für die Menschen in Grenzach-Wyhlen unentbehrlich geworden ist.

 Nun hat sich zum 01. Juli 2009 eine neue Gliederung ergeben. So wurde in der kürzlichen Mitgliederversammlung beschlossen, den Caritasverband für den Landkreis Lörrach mit der Geschäftsführung der ökumenischen Sozialstation zu beauftragen. Die bisherige Struktur sah einen ehrenamtlichen Vorstand, zwei  Pflegedienstleitungen und eine Verwaltungsleitung vor. Nachdem die beiden Pflegedienstleiter, Angelika  Hässlin im September (nach 20 Dienstjahren) und Robert Thiel Ende August die kirchliche Sozialstation verlassen haben, wurde eine Veränderung erforderlich.

Nunmehr liegt die Geschäftsführung in den Händen von Stephanie Kleimann, die als Assistentin der Geschäftsführung des Caritasverbands für den Landkreis Lörrach tätig ist. Sie ist examinierte Fachkraft in der Gesundheits- und Krankenpflege und hat ein Studium in Krankenpflegemanangement  mit dem Abschluss Diplom-Kauffrau absolviert und bringt eine hohe Fachkompetenz mit.

Als neue Pflegedienstleiterein konnte Brigitte Gruchmann-Zelenka gewonnen werden, die über 16 Jahre einen eigenen Pflegedienste in den neuen Bundesländern führte. Als examinierte Fachkraft in der Gesundheits- und Kranke pflege mit einer Weiterbildung zur Pflegedienstleitung bringt sie alle beruflichen Voraussetzungen für den Aufgabenreich mit. Zusammen der langjährigen Verwaltungsleiterin Karin Castriotta werden  die beiden Neuen die Arbeit der kirchlichen Sozialstation in Grenzach-Wyhlen leiten.

 Mit dieser neuen Struktur im Führungsbereich will die Kirchliche Sozialstation ihrem Anspruch, ein echter Hilfe-Dienstleiter für Menschen zu sein, noch besser gerecht werden. In der Mitgliederversammlung am 19, Mai wurde auch der Vorstand, dem Pfarrer Dr. Alfred Klassen (Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Grenzach), Alexander Föhn und Eberhard Oberfell angehören, wiedergewählt.

Bei der kürzlichen Vorstellung der neuen Belegschaft in der Kirchlichen Sozialstation wurde auch auf die Bedeutung der Fördervereine der vier Kirchengemeinden in Grenzach-Wyhlen hingewiesen.  Nur durch die Unterstützung der Mitglieder in diesen Krankenpflegevereine und insbesondere durch Spenden,  ist der finanzielle Aufwand mit ca jährlich 900.000,- zu tragen, zumal aus dem Haushalt der Kirchengemeinden keine Mittel abgezweigt werden können. Deshalb appelliert der Vorsitzende des Trägervereins, Pfarrer Dr.Alfred Klassen,  an die Einwohner der Doppelgemeinde durch ihre Mitgliedschaft für derzeit nur 20 Euro jährlichen Mitgliedsbeitrag, die caritative Arbeit zum Wohl der erkrankten Mitmenschen zu unterstützen. 

Bericht Albert Greiner



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